Alle Beiträge von Jürgen Geibert

Gedanken zum Jahr 2020

2020 wird ein Jahr für die Geschichtsbücher und wir sind noch mittendrin. Ob wir das gebraucht hätten? Wenn wir heute vor einem Jahr gewusst hätten was wir heute wissen, hätten wir das glauben können? Es war wohl für jeden von uns ein Ausnahmejahr. Ob es nur schlecht war? Wir wissen es nicht.

Viele schlimme Dinge sind uns in Erinnerung geblieben. Wir haben Freunde am Telefon trösten müssen, deren Eltern gestorben sind. Wir konnten Sie noch nicht mal in den Arm nehmen geschweige denn mit ihnen den letzten Weg gehen. Wir haben 3-jährigen Mäusen via WhatsApp-Videos versucht zu erklären, das Corona doof ist, dass wir nur noch ein bisschen zu Hause bleiben müssen und dass wir sie trotzdem ganz doll lieb haben und wir sie nicht vergessen. Wir haben Freunde mit Abstand und Maske getroffen und waren traurig, das wir nur so wenig Zeit mit ihnen verbringen konnten. Wir haben viele unserer Freunde viel zu selten sehen können und haben sie wirklich sehr vermisst.

Dennoch gab es auch schöne Momente. Ein “Händedruck” der von Herzen kam, auch wenn er nicht erlaubt war oder ein Video-Anruf, der uns zum Lachen gebracht hat. Wir haben per Videoschalte, gemeinsame Abend verbracht, die manchmal ganz anders gelaufen sind wie geplant, aber genau dies war das womit keiner gerechnet hatte und wir hatten mega viel Spaß dabei. Wir haben “mal wieder” telefoniert und uns gefreut, die Stimmen unserer Freunde zu hören.

Alles schlecht, nein, das war es nicht.

Uns hat es gezeigt, was wir wollen und noch mehr was wir auf keinen Fall mehr wollen, sei es privat oder geschäftlich. Uns hat es gezeigt was wir vermissen und was wir – obwohl wir dachten dass es uns fehlt – nicht vermisst haben. Dass es auch ohne das ein oder andere geht. Und dass wir zufrieden sein sollten, weil wir dieses Jahr gesund überstanden haben. Vielleicht mussten wir lernen was “dankbar sein” heißt, und dass wir doch eigentlich im Paradies leben.

Wir haben Entscheidungen getroffen, die im nachhinein vielleicht nicht die richtigen waren, aber wer kann schon sagen, dass alle Entscheidungen richtig sein müssen in so einer besonderen Zeit? Wir nicht.

Wir haben gelernt das 5 manchmal gerade sein muss und dass man sich an kleinen Dingen freuen kann. Wir haben gelernt das es auch mal ohne große Urlaube, Feste oder Feiern gehen kann, und dass manches “große” Fest, das klein gefeiert werden musste, doch mindestens genau so schön war wie das ursprünglich geplante Event.

Wir wissen nicht, was das nächste Jahr alles bringen wird, wann alles wieder “normal” wird, wir wissen nur, das es irgendwann soweit sein wird. Und wenn wir alle noch ein bisschen Geduld haben, nur noch ein klein wenig zu Hause bleiben, werden wir uns bestimmt bald wieder sehen.

Bleibt einfach gesund, der Rest wird sich regeln.

Euer Musikverein Haßloch e.V.

Frühjahrskonzert “Legenden”

Das Konzertante Blasorchester unter der Leitung von Franz Zimnol lädt am 1. April 2017 zum alljährlichen Frühjahrskonzert ein, das diesmal unter dem Motto “Legenden” steht.

Auf dem Programm stehen beispielsweise die Komponisten-Legende Leonard Bernstein mit der Overture zu “Candide”, “A Northern Legend” von Alfred Reed, Melodien des legendären George Gershwins oder auch die Musik aus dem Film “Robin Hood, König der Diebe”, der den legendären Räuber zum Thema hat.

Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Hannah-Arendt-Gymnasium, Haßloch
Kartenvorverkauf: Bücher Friedrich, Haßloch