„Böhmischer Traum“ und „Mährische Spezialitäten“

Rheinpfalz vom 10.10.2017

„Musikverein präsentiert in der gut besuchten Aula des Gymnasiums ‚Egerländer Abend‘ mit schwungvollen Melodien.“

In der Rheinpfalz am 10.10.2017 erschien ein Bericht von Jutta Meyer über unser Egerländer-Herbstkonzert am 07. Oktober. Das Motto des Abends: 100% Walzer, Polka, Marsch! Das volkstümliche, aber nicht minder anspruchsvolle Konzert wurde wie schon im Vorjahr von den Alten Kameraden unter der Leitung von Paul Mahl eröffnet. Das Thema des Abends bot dabei den perfekten Rahmen für die Musikerinnen und Musiker, um ihr Können und die jahrelange Erfahrung unter Beweis zu stellen.

„Der Dirigent Paul Mahl schwang engagiert und einfühlend den Taktstock (…). Ob ‚Heimat-Träume‘ oder ‚Mährische Spezialitäten‘, mit Hingabe boten die Alten Kameraden diese schwungvolle Musik und ernteten lang anhaltenden Beifall,“ so fasst die Rheinpfalz die Eröffnung durch die Alten Kameraden zusammen.

Nach einer kurzen Umbaupause und der hervorragenden Moderation durch Susanne Münch, die in Dirndl gekleidet sowohl mit Charme als auch mit Fachwissen durch das Programm führte, ging es mit dem Konzertanten Blasorchester und dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ weiter. Dabei hatte das Orchester – getreu dem Motto „Immer anders als man denkt“ – noch einige Überraschungen parat:

„Dann ein wahrer Höhepunkt des Abends: Franz Zimnol zeigte stimmlich mit seinem Sohn Valentin als Zimnol-Duo eine echte Meisterleistung mit dem bekannten ‚Aus Böhmen kommt die Musik‘. Bühnenreif stellte sich das Duo dem Publikum vor und gewann ihre Herzen im Sturm.“

Dieses Gesangsduo, musikalisch vom Konzertanten Blasorchester begleitet, trat noch einige Male an diesem Abend in Erscheinung, wie beim „Böhmischen Wind“ oder dem beliebten „Rauschende Birken“, dem ersten großen Hit der „Egerländer Musikanten“.

„Eine weitere Überraschung gelang mit dem Tanzpaar Hanna Lysonkova und Harry Köhler, die das Konzertante Blasorchester optisch mit rasanten Polkas und Walzern tänzerisch unterstützen.“

Dabei war es, wie Susanne Münch in ihrer Moderation erklärte, eine glückliche Zufallsbegegnung: Das Tanzpaar fiel dem Dirigenten Franz Zimnol bei einem Auftritt des Orchesters auf, da es bei den Egerländer Stücken immer auf die Tanzfläche kam. Durch ein Gespräch kam die Idee zustande, dass die beiden das Herbstkonzert tänzerisch bereichern könnten. Und so tanzten sich die beiden – die passenderweise auch noch aus Böhmen und Mähren stammen – in die Herzen der Konzertbesucher.

Es folgten noch viele weitere Stücke wie „Egerland-Heimatland“ oder „Böhmischer Traum“, die vom Orchester präzise und mit viel Gefühl dargeboten wurden. Unter viel Applaus und erst nach zwei Zugaben entließ das Publikum die Musikerinnen und Musiker dann in den wohl verdienten Feierabend.

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